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last update: 25.02.2021 / Besucher: 1988 (58270)
Haftungsausschluss
Besitzer einer SetTop-Box mit Aufnahmefunktion (VU-Box oder DreamBox) fragen sich häufiger, wie man die Dateien am Rechner schnell und einfach schneiden kann, ohne das Video neu zu kodieren. Dies ist mit dem Programm DVBCut unter Linux möglich.

 

Installation:

Die Installation unter Ubuntu gestaltet sich relativ einfach. Dazu wird mit dem Paketmanager das entsprechende Paket installiert.

sudo apt-get install dvbcut                              ' installiert das entsprechende Paket

Verwendung:

Das Hauptfenster besteht aus 4 Hauptelementen. Ganz oben sind die Bedienelemente angeordnet. Darunter ist das Fenster zweigeteilt. Links ist die Kapitelliste, rechts das Vorschaufenster. Das letzte Element ist im unteren Bereich der Positionierungsbereich mit den beiden Schiebern.

Um ein Stream zu laden, nutzt man entweder das Menü Datei/Öffnen, oder den entsprechenden Button in der Bedienleiste.

Wenn man ein Video gewählt hat, kommt ein Dialog mit der Abfrage, wo die Indexdatei gespeichert werden soll. Die Indizierung wird dann gestartet und das Video eingelesen.

Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, kann man damit beginnen, die Schnittmarken zu setzen.

Durch den Stream scrollen:
Mit den beiden Schiebern im unteren Bereich kann jetzt durch den Stream gesrollt werden. Mit dem oberen Schieber kann linear durch den gesamten Strem spulen. Der untere Schieber ist nicht linear und ändert die Sprungweite, je weiter er aus der Mitte geschoben wurde. Grundsätzlich kann man mit ihm eine Feinpositinierung (Framegenau) durchführen. Dabei kann man vorwärts und rückwärts durch den Stram gehen. Wenn man den unteren Schieber nur etwas aus der Mitte bewegt, springt man Bildweise (Frame für Frame) durch die Datei. Je weiter man den unteren Schieber aus der Mitte schiebt, je weiter springt man. Man kann den Schieber auch wieder los lassen und er springt wieder in die Mitte. Die Frameposition bleibt erhalten und man kann erneut feinpositionieren.

Anstatt der Schieber, kann man auch die Pfeiltasten oder das Mausrad nutzen. Mit den Tasten Strg, Shift oder Alt lässt sich die Sprungweite der Tasten und des Mausrades anpassen.

Schnittmarken setzen:
Hat man eine Schnittposition gefunden, müssen diese markiert werden.

Das Programm dient zum schneiden von Streams in MPEG-TS-Format mit h.264-Kodierung.

Für den Schnitt von HD-Videos im h.265-Format (HEVC) empfiehlt sich Avidemux.

Homepage DVBCut:
dvbcut.sourceforge.net
Die gefundene Position ist entweder ein Einsprungspunkt, oder ein Stopppunkt. Ist die Auswahl getroffen, muss der Punkt entsprechend gesetzt werden.

Ist die gefundene Position der Anfang eines Films oder der Einsprungpunkt nach einer Werbung, wird die Position als "Start" markiert. Dazu wird das dunkelgrüne "Play-Symbol" gedrückt. Ist die Position das Ende des Films bzw. der Beginn einer Werbung, wird mit dem roten "Stop-Symbol" eine Stop-Markierung gesetzt.

Es können mehrere Start/Stop-Marker gesetzt werden. Mit der ersten Startposition wird der Schnitt begonnen. (Wenn am Anfang keine Startposition gesetzt wird, sondern als erstes eine Stop-Markierung, beginnt der Stream bei Frame "0") Wird nach einer Stop-Markierung eine weitere Startposition gesetzt, wird der Teil zwischen der Stop- und Startmarke raus geschnitten. Folgt nach der letzten Start-Marke keine weitere Stop-Marke, wird der Stream bis zum letzten Frame übernommen.

Stream schneiden:
Um den Stream zu schneiden und das fertige File zu erstellen, muss das Video exportiert werden. Dies geschieht über das Menü "Datei/Video exportieren". Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, wo man den Dateinamen und Pfad auswählt, sowie das Ausgabeformat. Des Weiteren können die zu exportierenden Tonspuren angewählt werden.
Nachdem man den Dateinamen, das Ausgabeformat und die Tonspuren gewählt hat, wird mit "OK" der Export/Schnitt gestartet.

Über den Menüpunkt "Datei/Speichern" kann die Schnitteinstellung des Videos gespeichert werden, um den Stream später zu speichern. Zusammen mit der Index-Datei kann später der Stream neu geladen werden, ohne das die Datei neu eingelesen werden muss.

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